Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Nach einem erfolgreichen IROS 2018 in Salzburg werden wir für das nächste Interventionell-Radiologische Olbert Symposium wieder in die deutsche Bundeshauptstadt zurückkehren. Mit ihrem 4. Besuch in Berlin feiert die Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Interventionelle Radiologie gleichzeitig auch ihr zehnjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Von Kopf bis Fuß" wird wiederum ein Bogen von vaskulären zu perkutanen Therapien gespannt.

Während der offiziellen Eröffnung werden nicht nur hochverdiente Kolleginnen und Kollegen für ihr unermüdliches Engagement geehrt, sondern auch ihre fachlichen Spezialgebiete im Konnex „Von damals in die Gegenwart und Zukunft“ beleuchtet.

In den Fokuskursen, welche die Refresherkurse ersetzen, wird verstärkt auf das Thema „Patientenmanagement“ eingegangen. Auf diesen Plattformen des interdisziplinären Dialogs soll die Sichtweise und Erfahrung anderer klinischer Disziplinen einfließen, aber auch genügend Raum für die fachübergreifende Diskussion gegeben sein. Zusätzlich werden ausgewählte Fokuskurse von thematisch abgestimmten Live-in-Box-Präsentationen begleitet.

In gewohnter Weise wird das modulorientierte zertifizierte Fortbildungsprogramm der DeGIR, ÖGIR, DGNR und ÖGNR für junge Kolleginnen und Kollegen und für Ärztinnen und Ärzte in Facharztausbildung als Basiskurse und für Fortgeschrittene mit Themenschwerpunkten als Spezialkurse angeboten.

Praxisorientiertes Lernen unter Anleitung von Expertinnen und Experten bieten die Hands-on-Workshops mit den Themen „Embolisationsmaterialien" und „Schlaganfallbehandlung und Karotisstenting" sowie das Angiographie-Simulatortraining.

Die fallbasierten Formate „Der heiße Stuhl“, „Ein Fall der mich nicht schlafen ließ“ sowie „Morbidity und Mortality“ werden auch 2019 einen wesentlichen Bestandteil des IROS darstellen.

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Programm für medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -assistenten bzw. Radiologietechnologinnen und -technologen liegen. Die Planung hierfür erfolgt durch die MTRA-Verbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die miteinander vier Sitzungen sowie einen Hands-on-Workshop ausgearbeitet haben.

Alle Kolleginnen und Kollegen haben die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse oder außergewöhnlichen Fälle ab Ende Mai über das IROS 2019 Abstract Submission-System einzureichen. Autorinnen und Autoren angenommener Abstracts erhalten eine vergünstigte Kongressgebühr. Die zehn am Besten bewerteten Abstracts werden in einer eigenen Sitzung, den „Poster Top Ten“, präsentiert, an deren Ende die fünf herausragendsten Arbeiten gewählt und prämiert werden.

Wir freuen uns schon auf einen regen Erfahrungsaustausch und ein interessantes Treffen in Berlin und hoffen Sie alle dort begrüßen zu dürfen!

Maria Schoder Patrick Knüsel
Kongresspräsidentin Kongress-Vizepräsident
Vorsitzende des Programmkomitees Co-Vorsitzender des Programmkomitees