Modul C


Diagnostische Punktionen, Drainagen, Gallengangsinterventionen, TIPSS, Gastrostomie, Port, Schmerztherapie etc.


Basiskurs-Zertifizierung

Lernziele:
1. Techniken, Methoden und typische Materialien für die meisten nicht-vaskulären Interventionen
2. Indikationen und Ergebnisse der häufigsten interventionellen Verfahren des Moduls C
3. Konkrete Anwendung der gelernten Theorie an Fallbeispielen
4. Typische Komplikationen

Das Qualifizierungskonzept von DeGIR, ÖGIR, DGNR und ÖGNR sieht bereits für Weiterbildungsassistenten die Möglichkeit vor, mit der Stufe-1-Qualifizierung in Interventioneller Radiologie bzw. Neuroradiologie zu beginnen. Dieser Basiskurs eignet sich für Interventionelle Radiologen (IR) bzw. Neuroradiologen (INR), die sich in die nicht-vaskulären Verfahren der interventionellen Radiologie neu einarbeiten wollen.

Bildgesteuerte, nicht-vaskuläre Interventionen beinhalten ein breites Spektrum an bildgesteuerten minimal-invasiven Verfahren. Das thematische Spektrum des DeGIR-Moduls C reicht von der minimal-invasiven Gewebegewinnung über komplexe Interventionen an den Gallengängen bis zur periradikulären Therapie, Vertebroplastie und radiologischen Implantation von Ports. In diesem Basiskurs werden die methodischen Grundlagen, die typischen Materialien und Vorgehensweisen sowie die wesentlichen Indikationen und Ergebnisse erarbeitet. Die Teilnehmer lernen die grundsätzliche Arbeitsweise bei der diagnostischen Punktion, der bildgesteuerten Drainage, der PTCD, der TIPSS-Anlage, der Gastrostomie, der Implantation von Ports und Ernährungskathetern sowie der interventionellen Schmerztherapie kennen. An klassischen Fällen werden diese Grundlagen beispielhaft diskutiert, und es wird auf mögliche Komplikationen eingegangen.


Spezialkurs-Zertifizierung

Lernziele:
1. Spezial-Techniken, State-of-the-Art und neueste Methoden und Materialien für die meisten nicht-vaskulären Interventionen
2. Indikationen und Ergebnisse der interventionellen Verfahren des Moduls C: aktueller Überblick über den Stand der Literatur im Verhältnis zu den Leitlinien
3. Vermittlung von speziellen Vorgehensweisen außerhalb von Standardkonstellationen sowie von Tipps und Tricks
4. Management von Komplikationen

Das Qualifizierungskonzept von DeGIR, ÖGIR, DGNR und ÖGNR sieht für Weiterbildungsassistenten und Fachärzte die Möglichkeit vor, sich nach Erwerb erster theoretischer Kenntnisse und praktischer Grundlagen weiter zu qualifizieren. Ziel sollte die Stufe-2-Zertifizierung in Interventioneller Radiologie bzw. Neuroradiologie sein, die ein Jahr nach Facharztanerkennung erworben werden kann. Dieser Spezialkurs richtet sich an Interventionelle Radiologen (IR) bzw. Neuroradiologen (INR), die im Bereich der nicht-vaskulären Verfahren der interventionellen Radiologie schon Basiskurse besucht und grundlegende praktische Erfahrungen erworben haben. Er baut auf den Basiskenntnissen auf und erarbeitet Vertiefungen, spezielle Techniken, Tipps und Tricks sowie besondere Indikationen und Vorgehensweisen. Die Spezialkenntnisse werden an klinischen Beispielen diskutiert, die auch von Standardkonstellationen abweichen können.

Bildgesteuerte, meist nicht-vaskuläre Interventionen beinhalten ein breites Spektrum an bildgesteuerten minimal-invasiven Verfahren. Das thematische Spektrum des DeGIR-Moduls C reicht von der minimal-invasiven Gewebegewinnung über komplexe Interventionen an den Gallengängen bis zur periradikulären Therapie, Vertebroplastie und radiologischen Implantation von Ports. In diesem Spezialkurs werden eine Vertiefung der Kenntnisse zur Methodik, das State-of-the-Art der Materialien z.B. für die diagnostische Punktion, die bildgesteuerte Drainage, die PTCD, die TIPS-Anlage, die Gastrostomie, die Implantation von Ports und Ernährungskathetern sowie die interventionelle Schmerztherapie adressiert. Neueste Techniken auch ohne höchsten Evidenzgrad sollen ebenfalls vermittelt werden. Die Teilnehmer lernen die aktuelle Studienlage kennen. Fallbasiert wird die Bewältigung besonderer interventioneller Herausforderungen erarbeitet. Das Management interventionsbedingter Komplikationen sowie der Stellenwert der Interventionen in der interdisziplinären Behandlungsstrategie stellen einen weiteren Schwerpunkt des Kurses dar.


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